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Fachtagung vom 29. Oktober 2009 in Uster
«Tötungsdelikte durch Intimpartner – wann ist die Gefahr vorbei ?»
Zunehmend stellen die Fachfrauen des Frauenhaus und Beratungsstelle Zürcher Oberland fest, dass nach Ablauf der heute möglichen gesetzlichen Schutzmassnahmen durch das Gewaltschutzgesetz und nach Austritt aus dem Frauenhaus, sowohl bei den Betroffenen als auch bei Behörden, der Gedanke an eine allfällige Bedrohung wegfällt. Die Situation hat sich vordergründig beruhigt, gewartet wird oftmals auf den Trennungs- Scheidungsprozess. Ist die Gefahr wirklich vorbei? Im Rahmen des alljährlichen, thematischen Apéros, organisierten die Fachfrauen des Frauenhaus und Beratungsstelle ZO am 29. Oktober 2009 eine Fachtagung im Stadthofsaal in Uster. Um Gewalt an Frauen und Kinder in all ihren Facetten zu erkennen, ist sowohl ein politisches Bewusstsein, als auch Sensibilität gegenüber diskriminierenden Mechanismen notwendig.
In den Referaten und dem Podium wurden Zusammenhänge aufgezeigt, auf die mögliche Gefahr von Tötungsdelikten in Intimpartnerschaften sensibilisiert, sowie weitreichende Massnahmen diskutiert. Die Tagung hat zudem die Vernetzung und das Knüpfen von Kontakten unter den Fachkreisen ermöglicht. Tagungsprogramm Tagungsprogramm (PDF | 194 KB) Ergänzende Dokumente Artikel von Jens Hoffmann in der Zeitschrift «Polizei und Wissenschaft»: Risiko-Analyse und das Management von Stalking-Fällen (PDF | 220 KB) Referat in Textform von Andrea Wechlin: Bis, dass der Tod uns scheidet (PDF | 51 KB) Referat in Textform von Heinz Mora: Polizeiliche Möglichkeiten zur Verhinderung von Tötungsdelikten (PDF | 41 KB) Referat in Textform von Janine Köchli: Krisenintervention – und dann? (PDF | 34 KB) Impressionen der Tagung (Klicken Sie auf die Bilder, um diese vergrössert ansehen zu können) Dank für die Fotos geht an: René von Grünig und Roland Frieden. Sponsoren der Tagung Die Fachveranstaltung wurde durch das Frauenhaus und die Beratungsstelle Zürcher Oberland organsiert. Eingeladen waren Fachpersonen und weitere Interessierte aus folgenden Bereichen: - Täter- und Opferberatung
- Mitarbeiterinnen Frauenhäuser
- Polizei
- JuristInnen, RichterInnen
- Behörden
- Praktizierende aus dem Gesundheits- und Bildungswesen
- ParlamentarierInnen
- Medien
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